Bachlauf – natürliche Strömung für den Gartenteich

Als schöne Ergänzung für den Gartenteich kann man einen Bachlauf integrieren, der noch zusätzlich für Sauerstoff sorgt und den Teich lebendiger wirken lässt. Wenn das Wasser über Steine und kleine Erhebungen fließt und sich dadurch praktisch selbst reinigt, ehe es wieder in das Teichwasser zurück plätschert, sorgen zusätzliche Mikroorganismen für frisches Wasser. Allerdings sollte der Gartenteich nicht zu klein sein, sonst führt der Bach mehr Wasser als der Gartenteich selber.

Material für einen Bachlauf

  • Schlauch
    Für die Wasserzufuhr sollte man einen breiten Schlauch wählen, denn der befördert mehr Wasser bei weniger Pumpenleistung.
  • Pumpe
    Bei der Wahl der Pumpe ist zu beachten, dass sie bei einem Meter Höhenunterschied und 60-70 cm Bachbreite, 120 Liter Wasser pro Minute fördern kann.
  • Bachlaufschalen

    Fertig geformte Schalen in verschiedenen Ausführungen und Größen

  • Sand
  • Teichfolie

    spezielle Bachlauffolie oder Teichfolie

  • Teichvlies

Herstellung eines Bachlaufes mit Bachlaufschale

Bachlauf für den Gartenteich selbst anlegen

Bachlauf für den Gartenteich selbst anlegen

Als erstes sollte der Verlauf des Bachlaufes ausgehoben werden, wobei der Bodenaushub später für die Randmodellierung verwendet werden kann. Man sollte stets etwas tiefer graben als die tatsächliche Tiefe der Schale beträgt und mit etwas Sand auffüllen, da man die Schale dann besser ausrichten kann. Das Gefälle legt man nicht zu steil an, weil sonst die Fließgeschwindigkeit zu hoch werden würde. Zusätzlich noch einen Graben für den Wasserschlauch graben und den Schlauch auf dem kürzestem Weg so verlegten, dass Ein- und Auslauf mit Anfang und Ende des Bachbettes verbunden sind. Die Pumpe wird am unteren Ende des Bachlaufes im Teich eingebaut.

Die Bachlaufschale wird jetzt von unten nach oben in das Erdreich gesetzt und so ausgerichtet, dass sie einen festen Stand hat.

Bachlauf mit Folie gestalten

Um dem Bachlauf eine individuelle Form geben zu können, legt man mit einen Gartenschlauch die Umrisse des Baches fest, hebt die Erde mindestens 50 cm tief aus und entfernt alle Steine und Wurzeln, die die Folie beschädigen könnten. Danach wird die Form mit ca. 10 cm Sand wieder aufgefüllt. Der Sand wird nun festgeklopft und darauf kommt dann das Teichvlies, um zu verhindern dass die Folie beschädigt werden kann.

Das Gefälle sollte maximal 4% betragen, damit das Wasser nicht zu schnell fließt. Kleine Staustufen im Abstand von 1,5 m verhindern zusätzlich den zu schnellen Wasserfluss. Die Folie sollte etwa 2,5 mal breiter sein, als der fertige Bachlauf, damit die Seitenwände hoch genug werden können und genügend Befestigungsmöglichkeiten vorhanden sind. Wie auch bei der Bachlaufschale wird der Wasserschlauch auf dem kürzestem Weg verlegt, um den Bachlauf nicht zum rauschenden Wildbach zu machen.

Die Ufer eines Bachlaufes kann man mit verschieden großen Steinen, Kies und Pflanzen ganz individuell gestalten. Je nachdem wie es sich in das Gesamtbild des Gartens einfügt, sind hier der Phantasie keine Grenzen gesetzt und schon bald hat man sein eigenes Paradies geschaffen, in dem man wunderbar entspannen kann.

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